Zeitungsberichte 2016 - 2020


Freitag, 18. August 2017







Blasorchester begeistert Zuhörer
Dolles Dorffest in Burkhardsfelden gefeiert / Über 350 Gäste bei vierter Auflage dabei


BURKHARDSFELDEN
Unter dem Motto „Alle ziehen an einem Strang und bringen ein schönes Fest in Gang“ fand am Sonntag das vierte Dorffest in Burkhardsfelden auf dem Festplatz in der
Brunnenstraße statt. Rund 14 Vereine aus dem Ort hatten sich zusammengeschlossen, um das 4. Burkhardsfeldener Dorffest gemeinsam zu gestalten und zu feiern.

Mit dem Gottesdienst durch Pfarrer Dieter Sandori, wurde das Fest eröffnet. Leni Helbing und das Blasorchester Reiskirchen unter der Leitung von Chrisoph Aßmann sorgten für die musikalische Unterhaltung am Nachmittag. Erst nach Zugaben war ihr Auftritt unter tossenden Beifall zu Ende. 

Bei einem Wissensquiz über Vereine und Einrichtungen konnten alle Besucher, die teilnahmen, kleine Preise gewinnen. Die Gewinner, die am Nachmittag von Leni Helbing gezogen worden waren, konnten anschließend je einen Einkaufsgutschein von EDEKA Krenschker sowie der Bäckerei Fleischer entgegennehmen.
Volkmar Mattner war derjenige, der alles wusste und gewann, Erhard Gans und Michaela Gans kamen auf die weiteren Plätze.

Der Reinerlös des Festes wird diesmal für die Renovierung der sanitären Anlagen vom Toilettenhaus verwendet und zum anderen Teil der evangelische Kindergarten mit einem stolzen Betrag unterstützt. Für die jüngsten Gäste hatte der Kleintierzuchtverein einige seiner Hasen ausgestellt. Diese wurden aber auch von den großen unter Augenschein genommen. Ihren Spaß hatten die vielen Kinder auf der Hüpfburg.
Zudem gab es noch viele weitere Spielmöglichkeiten durch das Spielmobil. Rund 350 Gäste kamen zu dem Dorffest und verbrachten zusammen einen stimmungsvollen und geselligen Nachmittag. Auch Bürgermeister Dietmar Krom ließ es sich nicht nehm en an dem gelungenen Fest vorbeizuschauen.

Fazit dieses Nachmittages ist, solch ein Dorffest sollte jedes Jahr stattfinden.

Osterkonzert am 16.04.2017

Musikalischer Blick über den großen Teich

Abwechslungsreiches Osterkonzert beim Musikverein Reiskirchen / Klassisches und Modernes / Spenden für Jugendarbeit 

REISKIRCHEN (sh). Einen bunten Frühlingsstrauß mit unkonventioneller und traditioneller Blasmusik sowie ein Blick nach Amerika — das waren die musikalischen Schwerpunkte des diesjährigen Osterkonzertes des Musikvereins im Bürgerhaus. Den Besuchern wurde viel geboten: Hochmotivierte und talentierte Kinder, ein Spielmannszug, der einmal mehr mit seiner Klangvielfalt zu überraschen wusste, und ein Blasorchester, das von Swing über Märsche und Musical bis hin zur Filmmusik alles zu bieten hatte.

Den Anfang machten drei Kinder mit ihrem Debüt vor großem Publikum:

Olsa Vishi, Alisa Vot und Nils Halbich. Unterstützt von ein paar „alten Hasen“ begrüßten sie die das Publikum mit der „Ouvertüre der Osterhasen“. Der Spielmannszug unter der Leitung von Oliver Schepp präsentierte Stücke, die es in sich hatten. Etwa die „Erinnerung an Siam“. Darin hat der Komponist Georg ter Voert seine Eindrücke einer Thailandreise verarbeitet und man fühlte sich regelrecht in das quirlige asiatische Treiben mit hineingenommen. Auch „Ronja Räubertochter“ war ein absolutes musikalisches Schwergewicht, vor allem für die 13 Schlagzeuger, von denen jeder einen anderen Part zu spielen hatte. Es versetzte die Besucher mitten in eine Welt voller Fabelwesen und Abenteuer. 

Auch in diesem Osterkonzert konnte sich die Jugendarbeit des Vereins über Spenden freuen. Agnes Schmitt überreichte im Namen des Strickkränzchens „Gesocks“ 2.150 Euro aus dem Verkauf von handgefertigten Strickwaren an den Vereinsvorsitzenden Mario Binsch. Damit wurden seit 2001 bereits über 37.000 Euro „erstrickt“. Und Nicole Tscherney steuerte vom Elternbeirat noch mal 500 Euro aus dem Verkauf von Waffeln und selbst gemachtem Gelee bei. 

Anschließend hatte das Regio-Kinderorchester unter Leitung von Hannah Schulze seinen großen Auftritt. Die jungen Musiker begeisterten unter anderem mit dem fröhlichen „Beetle Boogie“, der russischen Folkloremusik “Volga Boat Song“, dem mexikanisch anmutenden Stück „Dos Muchachos“ und dem melodiösen „Irish Dream“, der die Schönheit der grünen Insel wiederspiegelt. 

Den dritten Teil des Konzertes gestaltete das große Blasorchester unter der Leitung von Christoph Aßmann. Die Musiker starteten mit der Titelmelodie der Fernsehserie „Fackeln im Sturm“.

Die Emmy nominierte Musik von Bill Conti nahm die Besucher mitten hin ein in die Saga um Liebe Freundschaft, Krieg und Skaverei. Aus Amerika hatte das Blasorchester noch weiteres zu bieten, etwa mit dem „St. Louis Blues“, einem wunderschönen Swing Marsch, und Melodien aus dem Musical „West Side Story“, einer dramatischen Liebesgeschichte aus dem New York der 50er Jahre. Zur Gattung der außergewöhnlichen Musik gehörte unter anderem der „An American in Paris“. Die Tondichtung von George Gershwin sorgte mit seinen Jazzelementen und ungewöhnlichen Soundeffekten, wie etwa den Hupen Pariser Taxis, für den einen oder andern Schmunzler im Publikum. Klassiker wie die beliebte Konzertpolka „Prager Gassen“, der „Lyrische Walzer“ von Schostakowitsch oder der Konzertmarsch „Salemonia“ rundeten das abwechslungsreiche Programm ab.

Und als krönendes Finale durfte auch in diesem Jahr die Zugabe „Oster-Polka“ nicht fehlen.


Neujahrskonzert am 15.01.2017 in Staufenberg

Öffentliche Feuertaufe

Neujahrskonzert in der Stadthalle erntet viel Zuspruch 

Staufenberg (vh). Zu einem musikalischen Auftakt nach Maß gestaltete sich das erstmals in der Stadthalle durchgeführte Neujahreskonzert. Hierzu hatte die Sängervereinigung 1854 Staufenberg das Blasorchester des Musikvereins Reiskirchen eingeladen. Wie der Vorsitzende des Gastgebers, Jens Hormann, mitteilte, sei dieses Zustandekommen eigentlich mehr ein Zufall, denn vorigen Herbst habe die Stadthalle wegen Arbeiten an der neuen Lüftungsanlage nicht genutzt werden können.

Anhand des guten Zuspruchs am Sonntag und das trotz miesen Wetters, dürfte der Termin zum Jahresbeginn wohl auch künftig seine Chance erhalten. Das wäre jedenfalls zu wünschen, denn die Chöre der Sängervereinigung kommen unterdessen in einer wunderbaren Harmonie daher. Der hessenweit bekannte Chorleiter Axel Pfeiffer hatte 2016 in Staufenberg seine Arbeit aufgenommen und den gemischten Chor, den Chor Cantiamo und den Jugendchor weiter nach vorne gebracht.

Auffällig ist insbesondere die wohltuende Klangfülle mit blitzsauberen Einsätzen ohne Effekthascherei beim gemischten Chor mit seinen 63 Singstimmen.

Bereits nach den ersten Stücken mochte das Publikum erahnen, dass die Sängervereinigung vom Harmoniegefühl mit einer Kantorei mithalten könnte. Die ersten Singstücke waren »Gut‘n Abend euch allen hier beisamm (Alan Wilson), »Abendstimmung« (Alarich Wallner) und »Vinum schenk ein« (Erasmus Widmann).

Auf die hohe Sängerzahl war Hormann offensichtlich stolz. Das Neujahrskonzert sei auch die öffentliche Feuertaufe mit dem neuen Dirigenten. Der durch Krankheit dezimierte Jugendchor stellte sich mit nur sieben Teilnehmern auf die Bühne und sang auf eine Art und Weise, wie man es von einem Jugendchor so nicht erwartet hätte. Für die Stücke Narrenhände (Rainer Lischka), »Die Welt ist groß« (Uli Führe) und »Hello« von Greg Kurstin und Adele Adkins erhielten die Nachwuchssinger reichlich Applaus.

Bleiben die Jugendlichen weiterhin derart eifrig und kommen vielleicht noch einige hinzu, dann wächst in Staufenberg etwas Hoffnungsvolles heran. 

Ebenfalls 2016 übernahm Christoph Aßmann das Blasorchester. Die Reiskirchener hatten voriges Jahr das einundzwanzigste Benefizkonzert für
»Hilf Deinem Nachbarn« in der Gießener Kongresshalle gegeben und Cantiamo war 2014 und 2015 daran beteiligt. Reiskirchen spielt bekanntlich in der Oberliga der Blasorchester und das demonstrierten sie auch in Staufenberg mit außerordentlicher Disziplin.

Pfeiffer und Aßmann, so scheint es, legen beide viel Wert auf gute Qualität und mögen keine Mätzchen. Von den Bläsern erklang das »Viva Musical
A Concert Overture for Winds (Alfred Reed) und die dreiteilige »First Suite in Eb for Military Band« (Gustav Holst). Blasorchester und Cantiamo hatten zwei Stücke zum gemeinsamen Vortragen eingeübt. Aßmann dirigierte »Hebe deine Augen auf« (Felix Mendelssohn Bartholdy) und »Dry your tears, Afrika« (John Williams). Cantiamo war mit geistlichen Werken bestens aufgestellt, die ausgereifte Verinnerlichung wohltuender Weisen war förmlich zu spüren. Titel: »Sehet, welch eine Liebe« (Albert Becker) und »1 will sing with the Spirit« (John Rutter).


Benefiz-Weihnachtskonzert in der Kongresshalle Gießen am 18.12.2016:

Gefühlvolle Weihnachtsmusik


Ausverkauftes Konzert des Blasorchesters Reiskirchen in der Kongresshalle —   Spenden übergeben 

Reiskirchen/Gießen (kdw). Einen rundum glänzenden Erfolg verzeichnete das Blasorchester Reiskirchen am Sonntag bei seinem traditionellen Weihnachtskonzert in der voll besetzten Kongresshalle in Gießen. Die musikalischen Akteure zeigten sich in Bestform, die Spendenaktion »Hilf deinem Nachbarn« brachte beachtliche Ergebnisse (9000 Euro), und die Stimmung in der Halle war insgesamt ausgezeichnet. 

Schon der Auftakt des Blasorchesters (BO) war klasse. Schwungvoll musizierten die Akteure »Viva Musica« (von Alfred Reed) und »First Suite in Eb« (Gustav Holst). Mit sehr guter Geschlossenheit, klar modulierter Stimmung und teilweise federnden Marschrhythmus klang das ausgezeichnet. Hochdramatisch ereignete sich Jacob de Haans »The Saint And The City«, in dem ein Drachenkampf thematisiert wird. »Lassen Sie im Kopf dazu Ihren ganz persönlichen Film ablaufen«, empfahl Moderatorin Susanne Hohmeier-Lichtblau, die spürbar gut disponiert mit angenehmer Glaubwürdigkeit den Abend gestaltete. Der Film kam ganz leicht, so farbenfroh und aufregend realisierte Dirigent Christoph Aßmann das Werk mit seinem Orchester.

Die ersten Gäste, die Concordia Liederkranz Ettingshausen, sangen zwei geistliche Titel, zunächst Felix Mendelssohn Bartholdys »Richte mich, Gott«. Leiter Axel Pfeiffer sorgte für einen sehr guten Eindruck: Differenziert, geschlossen, emotional und vor allem klar wurde gesungen. Das galt auch für das Spiritual »Witness«, großer Beifall.

An dieser Stelle war bereits klar, dass der von Steffen Karber gestaltete Saalklang wieder für größte Klarheit der Stimmen und substanzielle Ausgewogenheit auch beim Orchester sorgte - ein Genuss. 

Den ersten Teil schlossen die Gastgeber dann mit Rossano Galantes »Afterlife« ab. Fein modulierter Klang, vorbildliche Geschlossenheit und ganz subtil gestaltete Flächen trugen zum Musikgenuss bei. Dann folgten Alfred Reeds »Armenian Dances«. Das teils lebhafte, teils wunderbar besinnliche Werk wurde in völlig angemessener Weise sehr differenziert umgesetzt. 

»Angel« voller Gefühl

Nach der Pause wuselten plötzlich ein großer und zahlreiche kleine Nikoläuse durch den Saal und beschenkten die Zuschauer mit allerlei Leckereien. Das Blasorchester servierte derweil eine flotte Mischung aus Weihnachtsmusiken der tanzbaren Art: »Santa Claus is coming« und »Rockin‘ around the christmas tree«. Weiter ging‘s mit zwei aus Filmen bekannten Titeln, »The Syncopated Clock« und »The Typewriter«, das der amerikanische Komiker Jerry Lewis weltberühmt machte. Oliver Schepp übernahm hier virtuos die Bearbeitung der Maschine. 

Die »Young Generation« sangen nun sehr schön, stabil und strahlend gefühlvoll das Stück »Angel« von Robbie Williams sowie eine abwechslungsreich gestaltete Version der »Music« von John Miles. Axel Pfeiffer leitete auch hier versiert das sichere Ensemble.

Nach einem Intermezzo mit dem Blasorchester traten alle Akteure zum großen Finale zusammen: Die drei Ensembles musizierten zunächst »Gabriellas Sang« (Stephan Nilsson, aus dem Film »Wie im Himmel«), authentisch emotional und sicher im Duktus. Anschließend »Cantique de Noel« (Adolphe Adam). Hier bestimmten wohltuende Vokaldynamik und perfektes Zusammenspiel mit dem Blasorchester das Geschehen; ein Glanzlicht.

Als Abschluss beschwingte dann der »Graf-Waldersee«-Marsch das Orchester merklich, gefolgt von »Tochter Zion«.

Auch jetzt stimmte alles, das begeisterte Publikum belohnte Veranstalter und Mitwirkende mit völlig angemessenem, sehr großügigem Beifall. (Fotos: kdw) 

Die gute Tat

Mario Binsch, Vorsitzender des Blasorchesters, gab im Konzert die Empfänger im Rahmen der Aktion »Hilf deinem Nachbarn« bekannt. Als erste erhielt Alesja Scheidemann (20) aus Hüttenberg 4.500 Euro. Die junge Frau ist wegen einer Muskelerkrankung auf den Rollstuhl angewiesen; sie wurde vorgeschlagen von Karl-Heinz und Heidrun Leib. Die zweite Zuwendung in gleicher Höhe erhielt Zoe Shanin Hadamek (14) aus Aßlar-Berghausen. Sie leidet an einer Stoffwechselerkrankung und konnte die Spende nicht persönlich entgegennehmen. Das übernahm ihre Pflegerin Nadja Schwegler, die Zoe vorgeschlagen hatte. Bisher hat das Blasorchester über 200.000 Euro eingespielt, die an Menschen in Notlagen weitergegeben wurden. (kdw)


Premiere im Alten Pfarrhof

Musikverein präsentiert erstes öffentliches Konzert unter neuer Leitung - Viel Applaus

Reiskirchen (la). Marschmusik vertrieb die heranrückenden Wolken am Himmel und sorgte für beste Laune am Sonntagnachmittag auf dem Alten Pfarrhof.
Es war das erste öffentliche Konzert, welches das Große Blasorchester des Reiskirchener Musikvereins unter der neuen Leitung von Christoph Aßmann,
der auch die Moderation des Programms übernommen hatte, präsentierte.
Vereinsvorsitzender Mario Binsch zeigte sich erfreut über den ausgezeichneten Besuch und verwies auf 67 Musiker und Musikerinnen.
Die Vielfalt des Programms bot für jeden Geschmack einen besonderen Höhepunkt — sei es Musik von Ernst Mosch, preußische Märsche oder auch britische Mittelaltermusik.
Eröffnet wurde das Konzert mit dem Marsch »A la mi presente«, einer heraldischen Musik über das Landsknechtslied »Wir zogen in das Feld«.
Dem römischen Kriegsgott Mars war einst der »March to Mars« gewidmet.

Herausragende Musikliteratur

»Des Großen Kurfürsten Reitermarsch«, der »Marsch aller Märsche«, wurde von Kuno Graf von Moltke, der Stadtkommandant von Berlin und später auch Flügeladjutant von Kaiser Wilhelm II. war, 1892 komponiert und galt dem Leibkürassierregiment Nr. 1 in Breslau.
Heute wird das Werk sehr oft bei militärischen Feiern der Bundeswehr gespielt, vor allem für die Serenade im Großen Zapfenstreich.
Die Uraufführung zur »English Folk Song Suite« von Ralph Vaughan Williams fand am 4. Juli 1923 statt.
Der »Marsch Herzog von Braunschweig« wurde 1806 für Herzog Karl Wilhelm Ferdinand, dem preußischen Oberbefehlshaber, im Kampf gegen Napoleon komponiert,
1806 dann der »Marsch 1. Bataillon Garde«. Der »Marche des Parachutistes Belges« beschloss den ersten Teil des Konzerts.

Mit dem »Geburtstagsmarsch« aus der Feder von Ernst Mosch begann nach einer kurzen Pause der zweite Teil des Konzerts.
Es war schon ein Geschenk im Voraus, verbunden mit einer Werbung für die Feier zum 30-jährigen Bestehen des Großen Blasorchesters, das im Rahmen des Weinfestes am 2. Oktober begangen werden soll.
 Im weiteren Verlauf erklang der »Marsch des Hessischen Kreisregiments und des Regiments Landgraf«.
»Arsenal« von Jan van der Roost ist ein großer klassischer Konzertmarsch mit Pauken und großem Finale — als Marsch ein Ohrwurm, präzise und harmonisch die Posaunen und Trompeteneinsätze.
Zu hören war dann »Uncle Teddy«; die literarische Vorlage für diesen Titel war der Roman »Onkel Toms Hütte« von Harriet Beecher Stowe.
»Wir präsentieren« ist ein Marsch von Hans Ailbout, der nach seinem Musikstudium am Krefelder Konservatorium lehrte.
In der Bearbeitung von Oskar Hackenberger wurde das Werk 1907 in die preußische Armeemarsch-Sammlung aufgenommen.
Im Konzert erhielt der Marsch auch seinen »Segen von oben«; denn genau mit dem letzten Ton setzten die in unmittelbarer Nähe des Alten Pfarrhofes befindlichen Kirchenglocken mit ihrem 17-Uhr-Geläut ein.

Zu dem Film »Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten« steuerte Gert Fröbe einige Witze aus seinen Erfahrungen beim Militär zum Film bei.
So stammt der Gag der »Heeresdienstanweisung zur Bedienung eines Flugzeuges« ebenso wie auch die Idee zur Filmmusik »Goldfinger« von Fröbe.
Mit dem »Astronauten-Marsch« war Ernst Mosch 1965 der Zeit etwas voraus; denn erst vier Jahre später erfolgte die erste Mondlandung.
»Der Florentiner Marsch« war die leidenschaftlich geforderte Zugabe des Orchesters.
Aßmann bekannte: »Mein Lieblingsmarsch.«

Lang anhaltender Beifall zeigte dem Orchester und dessen Dirigenten, dass man mit dem Programm den Geschmack des Publikums getroffen hatte.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch das Jugendblasorchester (Leitung: Ivonne Tröller) mit dem Stück »Jubilee Opening« (Thomas Buß).
Kuschelzeit war angesagt mit der »Kuschelpolka« von Peter Schad. Nach weiteren Stücken gefiel der Spielmannszug unter der Leitung von Tanja Müller-Schlösser bzw. Oliver Schepp.
Zu hören waren u. a. »Celtic feast«, ein im Stil von »Lord of the Dance« angelegtes Konzertstück für Spielmannmusik, sowie die Melodie der US-Krimiserie »Hawaii 5-0«.
Mit Hanna Schulze trat eine neue Moderatorin in den Reihen des Musikvereins auf, die ihre Premiere hervorragend bestand und ebenso wie die Musiker mit großem Applaus begleitet wurde.

 


Text Bild 1:

Marschmusik und mehr, mit Pauke und Trompeten: Das Große Blasorchester im Alten Pfarrhof.

 

Text Bild 2:

Christoph Aßmann bei seinem ersten öffentlichen Dirigat des Großen Blasorchesters.