Pressespiegel  2011 - 2015

















Die 200.000-Euro-Grenze ist geknackt

Gießen/Reiskirchen (kus). Sie war wieder etwas ganz Besonderes, die Benfizveranstaltung Hilf deinem Nachbarn des Musikvereins Reiskirchen gestern Abend. In der restlos ausverkauften Kongresshalle in Gießen versetzten die musikalischen "Glanzlichter der Weihnachtskonzerte" die Besucher in adventliche Stimmung. Doch die Veranstaltung ist weit mehr als feine Unterhaltung. Sie möchte Menschen aus der Nachbarschaft finanziell unterstützen, die unverschuldet in Not geraten sind.

Bei der 20. Auflage wurde die 200.000-Euro-Marke geknackt -
206.000 Euro an Spendengeldern sind bisher zusammengekommen.
Die Schicksale der beiden diesjährigen Empfänger trieben gestern vielen Zuschauern die Tränen in die Augen. So wird ein Familienvater aus Staufenberg unterstützt, dessen Frau kürzlich völlig überraschend gestorben war; ihr gemeinsames Kind fand die tote Mutter und ist seitdem traumatisiert.

Mit 2.600 Euro soll ein Vater-Kind-Urlaub finanziert werden, um das schreckliche Erlebnis besser verarbeiten zu können.
7.000 Euro gehen zudem an eine Familie aus Lollar, die ihren schwerstbehinderten Sohn pflegt; nachdem jetzt ist die Mutter schwer erkrankt ist, benötigt die Familie dringend Unterstützung.

"Über 21 000 Menschen haben unsere Konzerte bisher erlebt" freut sich Otmar Scheld, der Vorsitzende des Musikvereins Reiskirchen und Dirigent des Großen Blasorchesters über den Zuspruch, den die Veranstaltungen von Spielmannszug, Blasorchester. Jugendblasorchester und Regio-Kinderorchester bislang gefunden hat. Außerdem traten gestern der "Nizan Chor" aus Netanya in Israel und der Chor "Cantiamo" der Sängervereinigung Staufenberg auf.                                                                                                                   (Foto: Friedrich)























Ein Abend der großen Gefühle

20. Weihnachtskonzert des Blasorchesters Reiskirchen in der Kongresshalle Gießen


Gießen/Reiskirchen (kdw). Ein vorzügliches Beispiel für die Vereinbarkeit hochwertigen Musikgeschehens und Hilfe für Menschen in Not gab das
20. Weihnachtskonzert des Blasorchesters Reiskirchen am Sonntag in der einmal mehr restlos ausverkauften Kongresshalle. 1100 Zuschauer waren von der exzellenten Benefiz-Vorstellung ebenso ergriffen wie begeistert.

Der Musikverein kann auf 20 Jahre Konzertgeschehen und zugleich auf die ebenso lange Aktion »Hilf Deinem Nachbarn» zurückblicken. Dabei wurde der einmal angestrebte Betrag von 200.000 Euro um 6.000 Euro überschritten. Der Spendenaktion liege "der Wunsch zugrunde, den Zugang zu unserer Nachbarschaft zu finden" sagte Moderatorin Susanne Hohmeier-Lichtblau. Die Stadthallen-GmbH habe zur Unterstützung die Halle mietfrei überlassen, fügte sie hinzu. Das Projekt unterstützt Menschen in der Region, die in eine Notlage geraten sind.

Völlig zu Recht wurde das Deko-Team des Musikvereins gelobt, das die Bühne geschmackvoll und sehr ästhetisch mit kleinen Szenen geschmückt hatte. Sonderbeifall. Als Ehrengäste zugegen waren Ministerpräsident und Schirmherr Volker Bouffier, Landrätin Anita Schneider, der Reiskirchener Bürgermeister Dietmar Krumm sowie der Gründer der Hilfsaktion Wolfram WeIler.
Vorstandsmitglied Burkard Licher übergab die Spenden. 7.000 Euro gingen an eineFamilie aus Lollar, die einen erneuten Schicksalsschlag erlitten hatten, 2.600 Euro für eine Vater-Tochter-Auszeit nahm H. Glaser aus Staufenberg entgegen. Seine Frau war kürzlich in Gegenwart der kleinen Tochter verstorben. - Veranstaltet vom Musikverein Reiskirchen, lag die musikalische Leitung des Abends beim Vorsitzenden Otmar Scheld. Im ersten Teil ging es um Musik aus aller Welt, im zweiten um Weihnachten.

Die Eröffnung mit M. Mussorgskys "Großem Tor von Kiew" ließ Scheld mit voller Kraft ablaufen, zeigte dabei jedoch klare Konturen und beste Durchhörbarkeit, "Ein echter Stresskiller" kommentierte die Moderatorin völlig korrekt. Sie führte höchst sympathisch und mit kultivierter Stimme kompetent durch den Abend. Den puren Blasorchestercharme ließ Scheld mit Mike Batts Popwerk "Caravans Theme" glänzen: schön er Fluss, beschwingte Auffassung.

Bouffier: "Gelebte Nächstenliebe"

Ein Glanzlicht den Abends war das Alphorn-Trio Rudi Wagner. Mit "Uf de Bänklialp" zeigten die drei Großinstrumentalisten Geschlossenheit und differenzierte, gleichsam artgerechte Musikalität.
Glänzend vorbereitet war der Staufenberger Chor Cantiamo, geleitet von Hermann Wilhelmi. Seine Version des Ohrwurms "Bohemian Rhapsody" überraschte durch enorme Intensität und Werktreue bis ins Detail:
Das Gefühl von Queen war deutlich zu spüren, tolle Geschlossenheit . Riesenapplaus.
Das Konzert war nicht nur ausnehmend niveauvoll ausgeführt, es wurde auch bis in den letzten Winkel des Saals adäquat übertragen: Uberall hörte man Musik und Gesang natürlich und klar verständlich (Übertragung: Steffen Karber).

Fetzig und mit enormer Spielfreude agierte der Nitzan-Chor aus Netanya. Die Israelis unter Leitung von Vita Gurevich überzeugten bei ihrem La-Traviata-Titel "Brindisi" mit vollem Gefühl und starker Musikalität. Im Großensemble von Cantiamo, Nitzan-Chor und dem Orchester lag noch mehr Kraft und Gefühl, bemerkenswert präzise geführt von Wilhelmi und Scheld. Das war kein Klaeks.
Erfreulich und professionell fielen die Beiträge der Sopranistinnen Nicole Tamburro ("One moment in time") und Anna-Maria Walter ("Gold von den Sternen") aus. Ein Oberglanzlicht ergab sich aus der finalen Kooperation von Orchester, Cantiamo und Nitzan-Chor. Ihr "Gloria in excelnis deo" war rundum geschlossen und von kraftvoller Emotionalität.
Das abschließenste "Carol to the King" stand dem nicht nach, außer dass es im da capo noch etwas schöner glänzte.

Bouffier dankte neben sämtlichen Ausführenden und Organisatoren besonders Otmar Scheld ("Sie sind der gute Geist des Ganzen") für dessen 40-jährigen auch soziales Engagement. "Das war ein großartigen Erlebnis" sagte er, "auch diese Chöre sind etwas Besonderes."
Zum Publikum gewandt merkte er an: "Das ist gelebte Nächstenliebe. Hier kommt es aufs Schönste zusammen: tolle Musik, Spenden für Menschen in Not und die Einstimmung auf Weihnachten."

Anschließend: gemeinsames "Stille Nacht" und - sozusagen als Rausschmeißer - der "Graf-Waldersee-Marsch".













































Benefizkonzert

Wundervolle Klänge

Das Benefizkonzett 20 Jahre "Hilf Deinem Nachbarn" des Reiskirchener Musikvereins wird für mich ein unvergessliche Moment m meinem Leben bleiben.
Wundervolle Orchesterklänge und international vereinte Stimmen der Sänger-Chöre und Solisten sowie das friedvolle Schallen der Alphörner waren ein himmlisch-musikalischer Hochgenuss.
Allen Mitwirkenden, den Nikoläus(ch)en, Helfern, Spendern und Besuchern hierfür herzlichsten Dank.
Die Dankesworte für das ehrenamtliche Engagement der Beteiligten von Ministerpräsidenten Volker Bouffier haben mir voll aus dem Herzen
gesprochen. Die Spenden für die Familien mit ihren schweren Schicksalsschlägen möge die Not etwas lindern. Zeigen sie mir doch die Nächstenliebe und Herzlichkeit aller Spender und Konzertbesucher.
Für das neue Jahr wünsche ich mir weiterhin viel warmherzige, weltoffene und mutige Akteure und denke hierbei an das Zitat von Friedrich Schiller, welches am Stadttheater angebracht ist: "Aus der Kräfte schön vereintem Streben erhebt sich wirkend erst das wahre Leben".

Marion Baiser, 1. Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Gießen-Netanya, Reiskirchen





Schützenfest in Wissen wurde prächtig gefeiert

Das größte Schützenfest im nördlichen Rheinland-Pfalz mit einem Top-Musikprogramm der Sparten Marsch-, Tanz- und Partymusik und einem Vergnügungspark der Superlative zog am Wochenende viele Gäste nach Wissen. Die besonderen Elemente des Schützenfestes in Wissen mit dem Festumzug am Sonntag zogen die Besucher in die Stadt. König Stefan I. und Königin Luisa genossen das Fest und ihnen gehörte die Sympathie.

Das Wissener Königspaar meisterte auch die Hindernisparade auf der Rathausstraße perfekt und trotzte dem Wetter mit viel Charme und Fröhlichkeit. Fotos: Manfred Hundhausen

...am Samstag, 11. Juli begann das Fest wieder mit seinen traditionellen Elementen, mit Böllerschüssen wurde um 18.30 Uhr das Fest eröffnet und auf dem Kirchplatz gaben die Stadt- und Feuerwehrkapelle mit dem Blasorchester der Feuerwehr Reiskirchen ein tolles Standkonzert vor ein paar hundert begeisterten Zuhörern.
 
Um 21 Uhr hieß es dann „Antreten“ für die Schützen an der alten Post, um die Majestäten an der Residenz „Nassauer Hof“ abzuholen. Schützenoberst Karl-Heinz Henn freute sich sichtlich einen der jüngsten Schützenkönige in der Geschichte des Vereins, seine Majestät König Stefan I. (Brenner) mit Königin Luisa und dem wohl jüngsten Hofstaat dem Volk präsentieren zu können.

 
...die anschließende große Tanzparty mit der Band "Tooltime" im Festzelt sorgte für tolle Stimmung und war wie immer ein Renner und dauerte bis in die späte Nacht. Fröhlich und friedlich wurde im vollen Zelt gefeiert.

Der Sonntag begann mit dem großen am Rathaus mit der Stadt- und Feuerwehrkapelle Wissen, dem Blasorchester der Feuerwehr Reiskirchen, der Bergkapelle „Vereinigung“ Birken Honigsessen und The Clan Pipers Frankfurt& District Pipe Band, die mit ihrer Musik dem Konzert eine besondere Note gaben.

Zum Festumzug war der Wettergott den Wissenern nicht ganz so hold, wobei die paar Tropfen die vom Himmel fielen wohl eher als Freudentränen zu bewerten waren, denn das Königspaar König Stefan I. (Brenner) mit seiner immer charmant lächelnden Königin Luisa und seinem in prächtigen Kleidern auftretenden Hofstaat überstrahlten das Wetter bei weitem.


...neben regionalen Größen wie der Stadt- und Feuerwehrkapelle Wissen, der Bergkapelle „Vereinigung“ Birken-Honigsessen, dem Musikverein Scheuerfeld und dem Spielmannszug Fischbacherhütte, waren der Spielmannszug „Rot Weiß“ Fernthal, der Musikverein „Concordia“ Friesenhagen, das Blasorchester der Feuerwehr Reiskirchen mit ihren tollen Uniformen sowie als besonderes Highlight The Clan Pipers Frankfurt & District Pipe Band im Einsatz. 

Bericht (Auszug): Altenkirchener Kurier

Kompletter Bericht...
 



















Lustige Dorfschmiede musizieren

Vielfältige Märsche in entspannter Atmosphäre im Alten Pfarrhof Reiskirchen

Reiskirchen (sh). Schwungvolle Klänge erfüllten am Sonntag den Alten Pfarrhof, wo der Musikverein Reiskirchen zum alljährlichen Marschmusikkonzert eingeladen hatte.
 
Den Anfang machte der Schülerspielmanns-zug Reiskirchen unter der Leitung von Tanja Müller-Schlösser.
 
Das erste Stück brachte die Stimmung zum Ausdruck, die auf dem Alten Pfarrhof herrschte, denn es fühlte sich an wie ein kleines »Stadtfest« - mit leckerem Essen, schönem Wetter, gut gelaunten Menschen ' und jeder Menge Musik.
 
Moderiert wurde dieser Teil von Hannah Schulze.
 
Der Spielmannszug präsentierte einen bunten Querschnitt aus seinem Repertoire, von anspruchsvollen Kompositionen bis zu leichteren Stücken, bei denen die neuen Musiker im Ensemble gut mitspielen konnten - denn immerhin gaben allein fünf junge Schlagzeuger bei diesem Konzert ihren Einstand.
 
Auch thematisch war die ganze Bandbreite zu hören, von traditionellen Stücken wie »In Treue fest« bis zu modernen Kompositionen wie dem »African Dream«.
 
Unter dem Motto »Ewig junge Marschmusik« gestaltete anschließend das große Blasorchester unter Leitung von Otmar Scheld sein Programm mit Kompositionen aus rund 250 Jahren.
 
Tanja Müller-Schlösser, die wie gewohnt informativ durch das Programm führte, erklärte dem interessierten Publikum interessante Details zur Musik und lieferte spannende Infos zu den Komponisten.
 
 
Ursprünglich nicht für Krieg gedacht

Zunächst räumte sie mit dem Vorurteil auf, Marschmusik sei ursprünglich für den Krieg komponiert worden.
 
Große Komponisten wie Mozart, Beethoven, Mendelssohn, Wagner, Bach oder Schubert, schrieben Märsche für ihre Symphonien und Opern, zum Beispiel als Hochzeits- oder Trauermarsch.
 
Viele dieser Kompositionen, die heute Evergreens der Marschmusik seien, wurden erst später für militärische Zwecke missbraucht, so Müller-Schlösser.
 
An diesem Nachmittag waren auch im großen Blasorchester mehrere Musiker zum ersten Mal dabei, darunter zwei, die über die Musikkurse für Erwachsene ihren Weg ins Blasorchester gefunden haben.
 
Alle wurden vom Publikum herzlich begrüßt. Das Orchester führte die Besucher gekonnt durch die Geschichte, unter anderem mit dem »Graf Eberhard Marsch« aus der Zeit um 1820 und dem »Deutschmeister-Reg'imentsmarsch«, zu dem der Komponist Wilhelm August Jurek angeblich durch das monotone abstempeln von Urlaubsanträgen inspiriert wurde.
 
 
Abwechslungsreiche Stücke

Es folgten viele weitere abwechslungsreiche Stücke wie »El Capitan«, ein Marsch, der nach einem etwa 1000 Meter hohen Monolith in Kalifornien benannt wurde.
 
Nicht nur ein musikalisches, sondern auch ein optisches Highlight war »Die lustige Dorf schmiede«. Nachwuchsschlagzeuger Bennet Leins und Ryan Atkinson führten dem Publikum das Thema des Marsches liebevoll bildlich vor Augen.
 
Im zweiten Teil des Programms machten die Musiker dann einen Sprung in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts, etwa mit dem 1950 erschienen Marsch »Unser Kommandant« oder »Die Sonne geht auf«, ein Stück, dass in allen Registern ein überdurchschnittliches Niveau fordert und das besonders den Klarinetten alles abverlangt. Musikalisch beschreibt es einen wunderschönen Sonntagmorgen.
 
Die Sonne vertreibt langsam den Nebel, wandert dann von Osten nach Westen über Feld und Wald, weckt dabei die Vogelwelt und animiert schließlich die Menschen, die Schönheit der Natur zu genießen.
 
»Musik ist die Beschreibung der Welt ohne Worte und Begriffe. Sie ist die Philosophie der Gefühle«, zitierte Tanja Müller-Schlösser dazu den deutsche Schriftsteller Carl Ludwig Schleich.
 
Und die Besucher konnten ihr nur Recht geben. Den krönenden Abschluss eines gelungenen musikalischen Nachmittages bildete der Klassiker »Alte Kameraden«.






























Musikverein Reiskirchen

Landesehrenbriefe für verdiente Vorstandsmitglieder

Auszeichnung durch Bürgermeister Dietmar Kromm
von Armin Licher, Burkhard Licher, Ingrid Nowey.

Reiskirchen (sh). Im Rahmen des Marschmusikkonzerts wurde am Sonntag drei Vorstandsmitgliedern des Reiskirchener Musikvereins eine besondere Ehre zuteil. Bürgermeister Dietmar Kromm überreichte ihnen den Landesehrenbrief für besonderes ehrenamtliches Engagement. Kromm bedankte sich bei allen dreien für ihren großen Einsatz. »Vereine vermitteln Heimat und Geborgenheit. Dass schafft man nur mit einem schlagkräftigen Vorstand.«
Gewürdigt wurde Ingrid Nowey, die sich seit 1986 als zweite Kassiererin im geschäftsführenden Vorstand einbringt. »Dieses Amt bekleidet sie mit großer Verantwortung. Als gelernte Fachkraft tätigt sie ehrenamtlich die arbeitsintensiven Jahresabschlüsse für das Finanzamt und ist ein absolut zuverlässiges Vorstandsmitglied mit Überblick und Weitsicht«, so Kromm.
Den Landesehrenbrief erhielt auch Burkhard Licher, der seit 1967 Musiker im Spielmannszug und Blasorchester ist, außerdem Schriftführer im geschäftsführenden Vorstand war, vier Jahre Jugendleiter und sechs Jahre Sprecher des Elternbeirats. Seit 2007 ist er stellvertretender Vorsitzender des Vereins.
Die Geehrten komplettierte Armin Licher, der von 1994 bis 2001 Kassierer und nach einer Satzungsänderung Schatzmeister war. Dieses Amt im Geschäftsführenden Vorstand hat er bis heute inne und trägt damit große Verantwortung für den gesamten Finanzbereich. Auch er ist seit 1967 als Musiker in Spielmannszug und Blasorchester des Musikvereins aktiv.






















Reiskirchener in Lunneville

Beeindruckendes Spiel beim »Fest der Musik«

Reiskirchen (la). Es war ein sehr anstrengender Tag für das große Blasorchester Reiskirchen, das dieser Tage einen Auftritt in Lunneville (Frankreich) beim dortigen »Fest der Musik« absolvierte. Um 4.30 Uhr starteten die Reiskirchener zur Fahrt nach Lothringen, und um 11 Uhr war bereits der erste Auftritt. Es war ein Minikonzert, bei dem sich das Orchester auf dem Place Leopold vorstellte. Ab 14 Uhr folgten während des Umzugs an drei Plätzen in der Innenstadt weitere jeweils halbstündige Konzerte, die das zahlreiche Publikum beeindruckten. Den Abschluss bildete um 17.30 Uhr der gemeinsame Auftritt aller Musikgruppen.
 
Das große Blasorchester aus Reiskirchen war die einzige ausländische Musikformation, deren hervorragende Besetzung unter der Leitung von Otmar Scheid wieder ein anspruchsvolles Programm bot. Die große Begeisterung an allen Plätzen des Auftritts entschädigte die über 56 Mitwirkenden gleich mehrfach für die anstrengende Tour, die nach einem langen Tag erst um Mitternacht in Reiskirchen endete.


















Publikum war hellauf begeistert

Das Große Blasorchester begeisterte beim Fest der „Music" im französischen Luneville


REISKIRCHEN (whs). Es war ein sehr anstrengender Tag für das Große Blasorchester Reiskirchen, anlässlich des Auftritts in Luneville (Frankreich) beim dortigen Fest der „Music".
 
Um 4.30 Uhr erfolgte die Abfahrt und um 11 Uhr war bereits der erste Auftritt.
 
Es war ein Minikonzert, bei dem sich das Orchester auf dem Place Leopold vorstellte.
 
Ab 14 Uhr folgten während des Umzugs an drei Plätzen in der Innenstadt weitere, jeweils halbstündige Konzerte, die das zahlreiche Publikum hellauf begeisterten. Den Abschluss bildete dann um 17.30 Uhr, als alle Musikgruppen nochmals auftraten.
 
Das Große Blasorchester Reiskirchen war die einzige ausländische Musikformation und die hervorragende Besetzung bot unter der Leitung von Otmar Scheid wieder ein anspruchsvolles Programm.
 
Die große Begeisterung an allen Plätzen des Auftritts entschädigte die über 56 Mitwirkenden gleich mehrfach, die nach einem langen Tag erst um Mitternacht nach Reiskirchen zurückkehrten.
 


26.04.2015
JHV HMV
Gallushalle
Grünberg



Artikel "Gießener Allgemeine" vom 23.12.2014  

»Hilf deinem Nachbarn«: Weihnachtsglocken für Frieden

Gießen/Reiskirchen (vh).
So sind sie manchmal, die Musiker. Einmal spielen sie um eine halbe Note falsch, dann wieder vergessen sie eine Null. Burkhard Licher vom Blasorchester Reiskirchen verkündete, dass dieses Jahr 11 800 Euro gespendet wurden, in allen 19 Konzerten seit 1996 seien insgesamt 19 680 Euro zusammengekommen.
 
Daraufhin großes Rätselraten beim Publikum und dem Orchester anlässlich des 19. Benefizkonzerts für die Spendenaktion »Hilf Deinem Nachbarn« des Förderkreises Musik und Jugendpflege Reiskirchen am Sonntagabend in der Kongresshalle Gießen. Aufklärung lieferte Licher nach dem nächsten Titel, indem er sich in Selbstironie übte (siehe oben). Natürlich sind es 196 800 Euro, sodass bei jährlich über 10 000 Euro Spenden die 200 000-Euro-Grenze beim Jubiläumskonzert 2015 auf jeden Fall durchbrochen wird. Bereits beim diesjährigen Benefizkonzert waren das Angebot und die dargebrachte Leistung eines Jubiläumskonzerts würdig.
 
Moderatorin Susanne Hohmeyer-Lichtblau hatte wieder viel zu tun. Lang war die Gästeliste aus Politik und Wirtschaft, unter ihnen Landrätin Anita Schneider, der Reiskirchener Bürgermeister Dietmar Kromm, Sparkassendirektor Peter Wolf, der Technische Direktor der Stadtwerke Gießen, Reinhard Paul, die Ausbildungsleiterin des Hessischen Feuerwehrverbandes, Anja Kirchhof, der Bezirksvorsitzende Gießen/Vogelsberg des Hessischen Musikverbandes, Jürgen Groh, der Vorsitzende des Sängerkreises Gießen, Claus Schmitt und der Vorsitzenden der Musikfreunde Alsfeld, Lothar Wiese.
 
Hohmeyer-Lichtblau fragte sich, warum wohl seit dem dritten Benefizkonzert alle so gut wie ausverkauft seien und verglich dies mit einem guten Wein. Es bedürfe vieler Komponenten, alle jeweils für sich genommen gut. Das selbstgemachte Bühnenbild, das Blasorchester und seine musikalischen Gäste, die im Laufe der Zeit gefällig abgestimmte Auswahl der Stücke oder die vielen Helfer. Vielleicht auch weil der Nikolaus mit seinen Helfern kommt und Geschenke mitbringt. Das Nikolausteam besteht aus Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Wie Hohmeyer-Lichtblau sagte: »Wir im Verein machen immer alles zusammen.«
 
Ein Höhepunkt des Benefizkonzerts in der Gießener Kongresshalle: Der Hüttenberger Handglockenchor und das Reiskirchener Orchester spielten gemeinsam »The Bells of Christmas«.
 
 
Sandmalerei zur Winter-Symphonie
 
Während das Blasorchester ein Weihnachtlieder-Medley spielte, schmückten Kinder den Weihnachtsbaum auf der Nebenbühne fertig und legten Geschenke darunter ab. Benefizkonzerte sind auch die Zeit der ungewöhnlichen Musikstücke wie das Konzert B-Dur für Waldhorn von Josef Dominik Skroup mit dem Solisten Horst Tworuschka. Seit 20 Jahren gehört Tworuschka dem Blasorchester an. Das Solo hat er ordentlich auf die Reihe bekommen, die Percussion im Orchester dazu gute Arbeit geleistet. Anschließend schmissige Musik aus Böhmen mit dem »Gruß aus Prag«. Wiederum viel Percussion zum traditionellen »Es ist für uns eine Zeit angekommen«, ursprünglich ein Sternsingerlied aus der Schweiz. Vom Blasorchester ein moderner Rhythmus.
 
Den jungen Chor »Cantiamo« der Sängervereinigung Staufenberg dirigierte vertretungsweise Thomas Baily. Zwei Höhepunkte des Konzertabends hatte der Chor mit dem Abendlied von Josef Rheinberger und dem Song »Run« von Leona Lewis im Repertoire. Chor und Orchester steuerten mit »Hebe deine Augen auf« aus dem Oratorium »Elias« von Felix Mendelssohn-Bartholdy den nächsten Gipfel an.
 
Die Sandmalerin Anne Löper ist Diplom-Grafikdesignerin und verwendet diese Technik zu den unterschiedlichsten künstlerischen Produktionen. Dafür gebe es keinen Lehrer, sagt sie. Mit dem Blasorchester hatte Löper die Winter-Symphonie von Vincent van den Bijaard eingeübt. Ihre Sandmalerei wurde synchron auf eine Leinwand projiziert. Zur Petersburger Schlittenfahrt des Orchesters kam der Nikolaus mit seinen Helfern und verteilte Geschenke aus dem Sack.
 
Das Spiel des Handglockenchors Hüttenberg ist eine Weisheit für sich allein. Dirigent Jonathan Harfst verglich die auf einer Ablage und einem Samttuch liegenden Glocken mit Klaviertasten. Rund zwei Jahre Lernzeit benötige man dazu. Höhepunkte aus dem Phantom der Oper erklangen mal völlig anders und dennoch vertraut.
 
Auch ein Höhepunkt des Abends: Glockenchor und Orchester spielten gemeinsam »The Bells of Christmas« von Robert Langfield, ein Lied im amerikanischen Bürgerkrieg (1861) entstanden – als Gegenbotschaft zu Kampf und Vernichtung. Deshalb auch ausgewählt von Dirigent Otmar Scheld, damit vom Benefizkonzert eine Botschaft ausgehe, dass an alle Kriegsopfer dieses Jahres erinnert werde.




06.12.2014

220 Nikoläuse sangen und spielten auf dem alten Pfarrhof in Reiskirchen
»O du Fröhliche«.

220 Nikoläuse mit dem Orchester im Einsatz für Reiskirchen
 
Reiskirchen (sh). Das war mal was Besonderes: HR4 machte mit dem Reiskirchener Musikverein am Sonntag eine zweistündige Radio-Livesendung. Der Verein konnte sich vorstellen und in Wissens- und Geschicklichkeitsprüfungen Punkte sammeln, um die Chance auf den mit 5000 Euro dotierten Preis »Verein des Jahres« zu haben.
 
Begonnen hatte es bereits am Samstag mit einer Herausforderung, die das Orchester im Rahmen des Weihnachtsmarktes in Angriff nahm. Der ambitionierte Auftrag lautete, den größten Nikolaus-Chor Hessens auf die Beine zu stellen. Möglichst viele Leute sollten dazu – kostümiert – auf dem alten Pfarrhof mit dem Orchester »O du Fröhliche« singen. 150 Nikoläuse waren gefordert, 200 hatten sich die Musiker erhofft, am Ende waren es gar 220.
 
Weiter ging’s am Sonntag im Bürgerhaus mit der Livesendung. Etliche Reiskirchener sorgten für moralische Unterstützung. Britta Lohmann und Rainer Janke führten durchs Programm, sprachen mit dem Vorsitzenden und Orchesterleiter Otmar Scheld, mit Vize Burkhard Licher, der Leiterin der Kindermusikschule und des Schülerspielmannszuges, Tanja Müller-Schlösser, sowie Susanne Hohmeyer-Lichtblau, der Moderatorin der Benefizkonzerte »Hilf deinem Nachbarn«. Am Ende des Rate-, Spiele- und Prüfungsreigens schafften die Reiskirchener 3350 Punkte, was nicht ganz für die Spitze im Wettbewerb reicht. »Aber wir hatten viel Spaß dabei. Was will man mehr?« (Foto: sh)


Tag der Musik und Konzert der Marschmusik, Bürgerhaus Reiskirchen 13.07.2014
(Bilder von Susanne Hohmeyer-Lichtblau in "Fotoalbum")

Marschmusik vom Feinsten: Das Blasorchester Reiskirchen verwöhnte sein Publikum beim Tag der Musik mit einem breit gefächerten Repertoire.

Meister-Märsche überraschen "Tag der Musik" mit fünf Stunden Unterhaltungsprogramm — Otmar Scheld gewürdigt.

Reiskirchen (sh). Der Musikverein Reiskirchen hatte am Sonntag zum "Tag der Musik" eingeladen und damit nicht zu viel versprochen. Fünf Stunden prall gefüllt mit musikalischer Vielfalt erwarteten die Besucher, die zahlreich erschienen waren, obwohl die Veranstaltung wetterbedingt nicht vor der romantischen Kulisse des Alten Pfarrhofs, sondern im Bürgerhaus stattfand.

Alle fünf Formationen des Musikvereins traten auf und veranschaulichten das, wofür der Verein
deutschlandweit bekannt ist: Jung und Alt, Tradition und Moderne auf unnachahmliche Weise zu verbinden und die Freude an der Musik zu wecken.

Den Beginn machte das Regio-Kinderorchester unter der Leitung von Hubert Orth.
Mit fröhlicher, moderner Unterhaltungsmusik Wie "Non Stop Rock" stimmten die über 50 jungen Musiker zwischen 6 und 14 Jahren das Publikum auf den musikalischen Nachmittag ein.
Ansch1ieBend stellte sich die Schüler-Drumband "Drummerboys" mit ihrem Ausbilder Marius Müller vor. Ihr Stück "Die coolen Jungs" beinhaltete verschiedene Schlagkombinationen und Wirbel, die sie in zwei Jahren Ausbildung gelernt haben.

Auch das Jugendblasorchester unter der Leitung von Ivonne Tröller spielt drei beschwingte Stücke und als Hohepunkt "Jubilee opening". Letzteres als besondere Würdigung für Otmar Scheld, der in diesem Jahr sein 50. Jubiläum als Dirigent in diesem Verein feiert. Doch dieses Stück war erst der Anfang.

Die Musiker hatten sich für ihren Dirigenten weitere Überraschungen ausgedacht. So hatten einige Spielleute heimlich sechs Märsche eingeübt, mit denen der Spielmannszug in den Jahren 1973 bis 1981 unter der Leitung Schelds deutsche Meisterschaften gewonnen hat. Beispielsweise den "Marsch der Medici", "Salve Imperator", "In Treue fest" oder den Lieblingsmarsch des Dirigenten "Sons of the Brave".
Als Dank und Anerkennung überreichte Burkhard Licher im Namen der Musiker einen vergoldeten Dirigentenstab und eine große Dankkarte. Ein sehr berührender Moment, der keinen auf der Bühne oder im Publikum kalt ließ.

Das große Blasorchester unter der Leitung von Otmar Scheld verwöhnte das Publikum bei seinem anschließenden Auftritt mit Marschmusik vom Feinsten. Die 70 Musiker spielten unter dem Motto "Edle Marschmusik" tschechische, deutsche, österreichische und amerikanische Märsche vom 18. Jahrhundert bis heute - teilweise sogar mit Gesangseinlage wie beim Stück »Golden Eagle".

Und auch eine Formation, die sonst selten zu höhren ist, hatte an diesem "Tag der Musik" ihren
Auftritt: der Veteranenspielmannszug mit "Preußens Gloria". Neun Musiker, die für die Kinder und Jugendlichen Vorbilder sind, berichtete Tanja Müller-Schlösser, die durch das Programm führte. Zwei von ihnen seien bereits seit 60 Jahren Spielleute, weitere zwei seit 50 Jahren.

Das Finale gestalteten die Musiker dann in der Königsbesetzung von Blas- und Spielleutemusik
mit der modernen Kornposition "Schön ist die Jugend" von Hans Orterer.


Weihnachts-Konzert am 22.12.2013 in der Kongresshalle Gießen.

Quelle: Gießener Allgemeine


Weihnachts-Konzert am 22.12.2013 in der Kongresshalle Gießen.

Quelle: Gießener Anzeiger


Großes Serenaden-konzert am 24.08.2013,
Thema: Filmmusik

Großes Kino: Reiskirchener Serenadenkonzert verzauberte die Besucher mit Filmmusik

Reiskirchen (sh). Die »20th Century Fox«-Fanfare läutete am Samstagabend ein Programm ein, dass die Herzen der Filmmusik­fans höher schlagen ließ. Wilde Abenteuer, Westernromantik, Fantasy und Liebesdrama - das Serenadenkonzert des Reiskirchner Blasor­chesters unter der Leitung von Otmar Scheid (großes Foto unten) ließ wahrlich keine Wünsche offen.
 Auch wenn das Programm aufgrund des schlechten Wetters nicht wie geplant auf dem aufwendig präparierten Platz vor der Kirche, sondern in der Sport- und Kulturhalle in Burkhardsfelden stattfinden musste, ließen sich Musiker und Publikum die Laune nicht verderben.

Zu Klängen aus dem Film »1492 - Conquest of Paradise« erläuterte Moderatorin Susanne Hohmeyer-Lichtblau zu Beginn ei­nige interessante Fakten zum Thema Film­musik. Dann folgte gleich das erste High­light: »Moment for Morricone« mit berühm­ten Westemmelodien. Sozusagen ein Tribut an Ennio Morricone, der über 500 Filmmusi­ken geschrieben hat und mit seinen Kompo­sitionen die ganze Stilrichtung des »Italo-Western« geprägt hat. Ganz originalgereu wurde das Stück zusammen mit einem Ge­sangsensemble aufgeführt (Nicole Tatnburro, Anna Maria Walter, Rahel Haumann und An­ne Kathrin Abel). Eine Kombination mit Gänsehautgarantie.

Gesang spielte an diesem Abend auch wei­terhin eine große Rolle. »Over the Rainbow« aus dem Fantasy-Klassiker »Der Zauberer von Oz«, war das erste von vier Stücken, die das Orchester zu­sammen mit der professionellen Sängerin Nicole Tamburro als Solistin präsentierte. Ein Lied, das schon im zweiten Weltkrieg für die US-amerikanischen Truppen ein Symbol der Sehn­sucht nach der Heimat war, und das auch an diesem Abend die Herzen der Besucher berührte.

Abenteuerlich ging es weiter mit Melodien aus den »Indiana Jones«-Filmen, gefolgt von »Moon River« aus »Frühstück bei Tiffany«. Auch hier begeisterte Nicole Tamburro mit ihrer groß­artigen Stimme. Die zweite Gesangssolistin des Abends war Anna-Marie Walter. Ihr Lied »Gabriela's Song« stammt aus dem Film »Wie im Himmel« und erzählt von einer Frau, die sich aus Unterdrückung und De­mütigung befreit und beginnt, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Bei den Highlights aus »Der König der Lö­wen« kam richtig Bewegung in die Halle. Angeführt von »Rafiki« alias Kirsten Santos, ließen rund 20 Kinder in liebevoll gestalteten   Kostümen   die   Geschichte vom kleinen Löwenjun­gen Simba vor den Augen der Zuschauer lebendig werden.

Nach »Beyond the Sea« aus dem Zeichentrickfilm »Findet Nemo«, ließen die Musiker eine Ikone des Stummfilms wieder­auferstehen: Charly Chaplin. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Frech und charmant ver­körperte Max Rößler (kleines Fo­to) den großen Komiker, neckte Dirigent, Musiker und Publikum und eroberte die Herzen der Be­sucher im Sturm.

Das Orchester ließ in seinem Programm keine Facette des Genres aus. So gehörte auch Mu­sik aus dem verrückten Film »1941 -Wo bitte geht's nach Hol­lywood«, der »Colonel Bogey March« aus »Die Brücke am Kwai« und »My Heart will go on« aus dem Katastrophendrama »Tita­nic« zum Programm. Musik aus dem Film »Morgens um sieben ist die Welt noch in Ord­nung« und die Zugabe »Time to say goodbye« beendeten ein außergewöhnliches Serena­denkonzert, das dem Publikum lange in bes­ter Erinnerung bleiben wird.



Viel Beifall für Hessen-Titel
Spielmannszug beim Weinfest des Musikvereins Reiskirchen

Reiskirchen (la). War das 23. Weinfest des Musikvereins Reiskirchen im Alten Pfarrhof auch keineswegs vom Wetter verwöhnt, so tat dies den Höhepunkten jedoch keinerlei Ab­bruch. Burkhard Licher, der stellvertretende Vorsitzende des Musikvereins, erinnerte mit besonderem Stolz an ein bisher erfolgreiches Jahr 2013, das allen Musikgruppen Grund genug zum Feiern biete.

Mit zwei Liedern begrüßte die Kindermu­sikschule, die immer mehr zum Fundament der gesamten Kinder- und Jugendarbeit wird, die zahlreichen Besucher der Veranstal­tung. Seit sieben Jahren besteht diese Ver­einseinrichtung, und nun haben die ersten Nachwuchsmusiker ihren Weg über die Sta­tionen Kinderorchester, Spielmannszug und Jugendblasorchester bis zum Großen Blasor­chester geschafft. Hervorgehoben wurde das Engagement von Sandra von Keutz.

Die jüngste Reiskirchener Musikformation, das Regio-Kinderorchester, ist der einzige derar­tige Klangkörper im bundesdeutschen Mu­sikwesen in der Besetzung von Blas- und Spielleutemusik. In dieser jungen Musikge­meinschaft wird die Basisarbeit der Vereins-kindermusikschule zusammengeführt. Burk­hard Licher dankte allen Ausbildern und dem musikalischen Leiter Hubert Orth. Eine weitere Attraktion war der Auftritt der Drummerboys, die ein kleines Musikstück unter dem Titel »Drummerboys« spielten. Mit »Rockmusik in Tradition« gefiel das »Re­gio-Kinderorchester« (Leitung: Hubert Orth).

Noch zwei Stunden vorher war er bei der Hessenmeisterschaft in Bachrain (Künzell) aufgetreten (wobei er den Hessenmeistertitel errang), nun wurde der Spielmannszug mit großem Beifall im Alten Pfarrhof empfangen. Zu diesem Zeitpunkt wussten dessen Mit­glieder noch nichts von ihrem Erfolg. Trotz Hungers dankte man dem Publikum erst ein­mal mit einem Platzkonzert (Leitung: Tanja Müller-Schlösser). Mit »Blasmusik zum gu­ten Wein« und bekannten Polkas und Mär­schen setzte das Jugend- und Blasorchester (Otmar Scheid) den Schlusspunkt unter den gelungenen Veranstaltungstag.
















                             »Hexengesang», »Las Vegas« und ganz viel Fantasie

 Reiskirchen (sh). Bunte Blumen, abwechslungs-reiche Musik und jede Menge junges  
 Gemüse - so könnte man das diesjährige Osterkonzert des Reiskirchener Musikvereins im 
 ausverkauften Bürgerhaus zusammenfassen. Einmal mehr stand der Nachwuchs im
 Mittelpunkt. In allen drei Formationen, die sich am Sonntag präsentierten, hatten junge
 Musiker ihren ersten großen Auftritt. Zur Zeit spielen insgesamt 157 Kinder und 
 Jugendliche  aus 26 Ortschaften im Verein, konnte Moderatorin Susanne Hohmeyer-
 Liehtblau berichten.

 Bürgermeister Diet­mar Kromm betonte in seinem Grußwort die verbindende Wirkung von 
 Musik. Und dass konnten die Besucher an diesem Abend haut­nah erleben. Der Reis­
 kirchener Musikverein verband Tradition und Moderne in einer Wei­se, die bei allen Gene­
 rationen hervorragend ankam. Den Anfang machte der Spiel­mannszug unter Lei­tung von
 Tanja Müller-Schlösser. Nach dem traditionsreichen Marsch »Salve Impera­tor« von Julius
 Fucik präsentierten die jun­gen Spielleute die mo­derne »Western-Legen-de«. Einen Schwer­
 punkt des Spielmanns­zuges bildeten drei Werke des jungen Komponisten Tobias Lempfer.
 Allesamt Stü­cke, die Geschichten erzählen und die Fanta­sie der Zuhörer aktivieren: das
 gegensätzli­che »Maus und Käse«, der eigenwillige »He­xengesang« und das fulminante
 »Spectaculum«, das musikalisch ein Ritterspiel auf ei­ner Burg lebendig werden lässt.

 Kinderorchester: fetziges Programm

 Danach konnte sich der Verein über hand­feste finanzielle Unterstützung freuen. Das
 Strickkränzchen »Gesocks«, das regelmäßig den Erlös aus dem Verkauf ihrer Handarbei­ten
 für die Jugendarbeit des Vereins zur Ver­fügung stellt, überreichte in eine Spende in Höhe
  von 2700 Euro. Insgesamt kamen so in den letzten Jahren 24980 Euro zusammen -in etwa die
  Summe, die die Anschaffung der Instrumente für das Regio-Kinderorchester gekostet hat.
  Eben dieses junge Orchester hatte nun auf der Bühne Platz genommen. Gerade mal neun  
 Jahre beträgt das Durch­schnittsalter, in dieser Besetzung einzigartig in Deutschland. Unter
  Leitung von Hubert Orth beeindruckten die Kleinen mit einem fetzigen Programm,
  angefangen bei einem fröhlichen Carypso, über den »Beetle Boogy«, das bekannte »I get
  around« bis hin zu »Non stop Rock«.
 Den zweiten Teil des Konzertes gestaltete das große Blasorchester unter Leitung von Otmar
  Scheld. Den Anfang machte der feuri­ge »Slawische Tanz Nr. 8« von Dvorak. Ein Stück, in dem
 der Komponist geschickt Ein­flüsse von Klassik und Romantik mit Ele­menten slawischer
  Tanzmusik verbindet.
 Auch das große Blasorchester bot seinem Publikum viel Abwechslung und so folgten ein
 ruhiger Hymnus, der auf dem bekannten Volkslied »Kein schöner Land« basierte, der aktuelle
  Marsch »Orion«, die Polka »Wir Mu­sikanten« und der »Egyptische Marsch« von
 Johann Strauß. Als Vorgeschmack auf das Serenaden-Konzert, das diesmal ganz im Zeichen
  der Filmmusik stehen wird, spielte das Orchester den James Last-Titel »Mor­gens um sieben«.  Es folgte ein Besuch in der Stadt, die niemals schläft, und das bunte und verrückte »Las  Vegas«, das von Ivonne Scheid dirigiert wurde. Eine ganz andere Art von Filmmusik 
 war »Adventure« von Markus Götz, denn der Film zu dieser Musik wurde nie gedreht - er
  muss im Kopf der Zuhörer entstehen. Und so sah jeder Besucher auf sei­ne Art den jungen
  Helden, der wilde Aben­teuer besteht und natürlich die schöne Prin­zessin rettet.
 Ein fröhlich frecher Mix aus beliebten Pol­kas bildete den Abschluss des bunten und
  anspruchsvollen Programms. Mit großem Beifall bedankte sich das Publikum bei den
  Musikern. Und bei den Zugaben stellte das Orchester dann sogar noch seine gesangli­chen
  Qualitäten unter Beweis.


Großes Weih-nachtskonzert in der Kongresshalle Gießen mit dem Nitzan-Chor aus Israel am 23.12.2012


Großes Weih-nachtskonzert in der Kongresshalle Gießen mit dem Nitzan-Chor aus Israel am 23.12.2012



Ankunft Nitzan-Chor aus Israel zu unserem Weihnachts-konzert am 23.12.2012


Balingen 2012




Weinfest 2012


Serenaden-
konzert
25.08.2012


02.06.2012
Hessenmeister-schaft Spielleute  und Landes-wertungsspielen Blasorchester in Gelnhausen-Meerholz


Konzert in Leihgestern 21.04.2012
("Gießener Anzeiger")


"Gießener Allgemeine"




Osterkonzert 2012








Weihnachts-konzert in der Kongress- halle Giessen 2011


Weihnachts-konzert in der Kongress- halle Giessen 2011